Wie sehen Blutwerte bei Rheuma aus

In Deutschland gibt es etwa 800.000 Menschen die an einer entzündlichen Rheumaerkrankung leiden. Die Ursachen sind bis heute nicht eindeutig geklärt.


Symptome beim Rheuma


Oft unterschätzt man die typischen Anfangssymptome und dadurch kann Rheuma oft erst spät erkannt werden. Meist hat man am Anfang morgens Schmerzen in den Fingergelenken, die aber nach kurzer Zeit wieder verschwinden und sie deswegen nicht ernst nimmt. Wenn die Gelenke stärker befallen werden, kann mit der Zeit zu einer Gelenkverformungen kommen, in den seltenen Fällen werden auch Organe wie Augen, Haut, Herz und Lunge von der entzündlichen Krankheit befallen. Die Warnzeichen für Rheuma sind:

1. kurzzeitige morgendliche und abendliche Gelenkschmerzen und Steifheit der Gelenke
2. Schwellung der Gelenke, meistens in den Fingergrund- und Fingermittelgelenken
3. Allgemeines Krankheitsgefühl, verbunden mit Müdigkeit und Erschöpfungszuständen

Wenn man eines dieser Warnzeichen spürt, sollte man zum Arzt gehen, je früher desto besser kann die Krankheit beeinflusst werden. Der Arzt führt dann verschiedene Diagnosen durch in Form von

1. Untersuchung des Körpers auf Symptome
2. Blutabnahme um ein Blutbild zu erstellen
3. Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen

Bei einer Analyse der Blutwerte bei Rheuma kann sich folgendes im Blutbild ergeben:

1. Die Entzündungswerte steigen im Blut. Die Entzündungen können eine Blutarmut (Anämie) bedingen und einen Abfall des Hämoglobinwertes. Das bedeutet, dass zu wenig Sauerstoff in die Lunge und in die Blutgefäße transportiert wird.
2. Im Blut wird der so genannte Rheumafaktor nachgewiesen. (Es sind verschiedene Autoantikkörper, die allerdings nur bei etwa 80 % der Patienten nachweisbar sind und auch bei gesunden Menschen vorkommen können) .