Schilddrüse
Zu den häufigsten hormonellen Störungen des Menschen gehört die Erkrankung der Schilddrüse.
Sie liegt meist nicht sichtbar unterhalb Kehlkopf. Sie speichert und produziert das Hormon Thyroxin und Trijodthyronin. Die beiden Hormone steuern das Körperwachstum und den Stoffwechsel, aber insbesondere die Umwandlung von Nährstoffen in Energie. Am besten für die Schilddrüse ist Jod, Jod kann mit der Nahrung aufgenommen werden. Der Jodbedarf bei einem Erwachsenen liegt bei 150 und 300 Mirkogramm. Wenn die Schilddrüse zu viel von den Hormonen produziert, liegt eine Überfunktion vor, bei zu wenigen Hormonen liegt eine Unterfunktion vor.
Welche Untersuchungen der Schilddrüse sind möglich ?
Um die Hormonausschüttung zu kontrollieren, kann der Arzt den TSH Spiegel im Blut messen. Um den TSH Spiegel messen zu können wird dem Patient Blut abgenommen. Eine weiter Untersuchungs-Möglichkeit der Schilddrüse ist die Ultraschalluntersuchung. Durch die Ultraschalluntersuchung hat der Arzt die Möglichkeit genau zu beurteilen, welche Größe, Lage und Struktur die Schilddrüse hat. Bei der Ultraschalluntersuchung kann der Arzt auch feststellen ob ein Kropf vorliegt oder nicht. Es gibt auch die Möglichkeit einer Szintigraphie. Bei einer Szintigraphie werden in der Schilddrüse die Hormonaktivitäten und die Funktionsverteilungen überprüft. Bei dieser Untersuchung der Schilddrüse können heiße und kalte Knoten unterschieden werden. Hier wird auch deutlich welche Ursachen für eine Funktionsstörung vorliegen.
Vor einer Schilddrüsen-OP wird die Luftröhre geröntgt. Bei dieser Röntgenaufnahme können die Ärzte sehen, ob ein vorhandener Kropf die Luftröhre beeinträchtig, entweder in dem er die Luftröhre eindrückt oder verschiebt.
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