Cholesterin

In Deutschland wissen 87 Prozent nicht ihre Cholesterinwerte. Doch das sollte man wissen, denn Cholesterin ist der Hauptauslöser Nummer 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Man erkennt diese durch eine Blutabnahme. Der normale Blutwert für Cholesterin beim Menschen:

Cholesterin-Werte

- Idealbereich < 130 mg/dl 3,4 mmol/l
- mäßiges Risiko 130-160 mg/dl 3,4-4,1 mmol/l
- hohes Risiko > 160 mg/dl 4,1 mmol/l.

Bei älteren Menschen die über 55 Jahre sind, ist jeder zweite von einem zu hohen Cholesterin-Werte betroffen. Das Cholesterin ist nicht gut oder böse. Cholesterin ist ein notwendiger Stoff der in unserem Körper eine wichtige Funktion hat.
Das Cholesterin ist für den Bau der stabilen Zellwände zuständig und für die Herstellung von verdauungsfördernder Gallensäuren in der Leber. Cholesterin ist für den Aufbau der Knochen wichtig, sowie für die Hormone die dazu gehören wie Testosteron oder Östrogen und dem entzündungshemmenden körpereigenen Cortison. Etwa 130 bis 150 wichtige Blutfette gibt es in unserem Körper. Um einen Art Vorrat zu haben, bildet der Körper selber in der Leber das Cholesterin.

Wer tierische Lebensmittel zu sich nimmt, nimmt auch Cholesterin mit auf. In manchen Margarinen die pflanzlich hergestellt werden sind meistens Cholesterinfrei. Da der Körper ja auch teilweise Cholesterin aufbaut und wir auch teilweise über die Nahrungsmittel Cholesterin aufnehmen gibt es einen Regelmechanismus. Wer Cholesterin mit der Nahrung aufnimmt, der vermindert seine Eigenproduktion und eine verringerte Cholesterinzufuhr bewirkt, dass die Leber selber Cholesterin bildet.

Zwischen dem selbst gebildeten Cholesterin und dem mit der Nahrung aufgenommenen gibt es einen Regelmechanismus:
Mehr Cholesterin in der Nahrung bewirkt eine Verminderung der Eigenproduktion, eine verringerte Zufuhr kurbelt die Herstellung an.

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